Archiv der Artikel der letzten Jahre

2025

 

Ein Hauch von Elsass: Motorradfreunde genießen die Vogesen

Das erste Septemberwochenende zeigte sich von seiner schönsten Seite und bescherte uns, einer Gruppe von sieben Motorradfreunden, einen unvergesslichen Ausflug ins malerische Elsass. Bei strahlendem Sonnenschein starteten am Sonntag fünf Biker mit zwei Beifahrerinnen um 10 Uhr an der Eni-Tankstelle in Hochstetten, um gemeinsam das historische Städtchen Lützelstein, französisch La Petite-Pierre, in den Nordvogesen zu erkunden.

Die Route führte über kurvenreiche, von sattem Grün gesäumte Straßen. Das sanfte Auf und Ab der Vogesenhügel bot nicht nur fahrerischen Genuss, sondern auch beeindruckende Panoramen. Die Fahrt selbst war das erste Highlight des Tages – ein Erlebnis von Freiheit und der puren Freude am Fahren.

Gegen Mittag erreichten wir unser Ziel, das hoch auf einem Sandsteinfelsen thronende Lützelstein. Bekannt für seine imposante Burg, die engen Gassen und das authentisch elsässische Flair, ist der Ort ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Das perfekte Wetter lockte jedoch zahlreiche Besucher an, weshalb die Suche nach einem passenden Lokal für das Mittagessen zur ersten echten Herausforderung des Tages wurde. Nach längerem Suchen wurden wir schließlich fündig und fanden im renommierten Restaurant „Lion d’Or“ einen Platz.

Die Mühe sollte sich lohnen. Was wir dort erlebten, war weit mehr als nur eine Mahlzeit. Die gehobene Gastronomie des Hauses entführte sie in eine Welt voller kulinarischer Genüsse. Die Gerichte, kunstvoll angerichtet und geschmacklich exzellent, spiegelten die Raffinesse der elsässischen Küche wider. Von regionalen Spezialitäten bis zu raffinierten Kreationen – die Speisen und das Dessert waren ein Genuss und bildeten den perfekten Höhepunkt des Ausflugs.

Obwohl die besondere Atmosphäre des Ortes zum Verweilen und Genießen einlud, machten wir uns nach dem Essen wieder auf den Rückweg. Gegen 17:30 Uhr kehrten wir, erfüllt von den Eindrücken des Tages und gestärkt von den kulinarischen Höhepunkten, wieder zurück. Ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird.

 

Orientierungsfahrt 2025: Fahrerisches Können, Ausdauer und Schätzfragen: Motorradfreunde trotzen dem Wetter im Schwarzwald

Am letzten Wochenende im August fand die traditionelle Orientierungsfahrt der Motorradfreunde statt, die in diesem Jahr ins malerische Hotel "Roter Bühl" nach Mühlenbach im Schwarzwald führte. 17 begeisterte Biker, aufgeteilt in sieben Teams, starteten um 10:30 Uhr an der Festhalle in Liedolsheim und stellten sich den Herausforderungen, die sich die beiden Sportwarte als Organisatoren und Spielleiter Herbert Roth und Rainer Habich ausgedacht hatten.

Die Teilnehmer erwarteten unterwegs einige knifflige Aufgaben. Sie mussten nicht nur eine mehr oder weniger festgelegte Route abfahren, sondern auch auf einem Parkplatz bei Schönmünzach ihr Können in Geschicklichkeitsspielen und Schätzfragen unter Beweis stellen. Jeder bewältigte Schritt und jede Schätzfrage wurden von den Organisatoren sorgfältig dokumentiert.

Der erste Tag der Tour verlief anfangs bei bestem Wetter, doch schon kurz vor 14 Uhr zeigte sich der Schwarzwald von seiner raueren Seite. Ab 15 Uhr setzte dann schlussendlich starker Regen ein, der die letzten 60 km Anfahrt zum Hotel zu einer nassen Angelegenheit machte. Einige Teilnehmer kamen zwar durchnässt, aber alle sicher und gut gelaunt am Ziel an.

Am Ende des Tages stand das Ergebnis fest: Das Team „FrAnKa", Karl-Heinz Sauer sowie Francine und Andreas Oberacker, konnte sich an die Spitze setzen und sicherte sich den Sieg. Weniger Glück hatten Kalli Wagner und Hans Reichert, die wie schon im Vorjahr die „Rote Laterne" für den letzten Platz entgegennehmen mussten – ein sportlicher Abschluss mit einem Augenzwinkern. Platz zwei und drei teilten sich nach einem „Stechen“ das Team „Frauenpower“, Marlene Stegmüller und Lena Willy und „HaSi“, Anne Heil und Petra Hesselbacher, beides reine Frauenmannschaften.

Die glücklichen Sieger

Die glücklichen Sieger

Die Zweitplatzierten 

Die Drittplatzierten

Die Verteidiger der Roten Laterne

 

Die Siegerehrung fand nach dem Abendessen statt und es gab danach noch viel Gelegenheit, sich zum Ablauf des Tages und anderen Themen auszutauschen.

Der nächste Morgen bot eine sehenswerte Landschaft mit Sonne und Nebelfetzen zwischen den Bergen. Nach dem ausgiebigen Frühstück wurden die Motorräder wieder fahrbereit bepackt. Die Heimfahrt wurde wieder in kleineren Gruppen angetreten. Einige fuhren mehr oder weniger direkt nach Hause, andere machten den ein oder anderen Abstecher in die Berge und durch die Kurven des höheren Schwarzwaldes. Alle kamen sicher und trocken an den Ausgangspunkt zurück. Zum Tourabschluss traf sich ein kleiner Teil der Truppe dann abends bei den „Keglern“.

Ein großer Dank geht an unsere Sportwarte Herbert und Rainer, die die Tour ausgearbeitet, die Hotelzimmer reserviert und die Fragen und Geschicklichkeitsspiele vorbereitet haben. Die Orientierungsfahrt war einmal mehr ein voller Erfolg und bot eine perfekte Gelegenheit, fahrerische Herausforderungen, Gemeinschaft und das Abenteuer auf zwei Rädern zu verbinden.

 

Elsass-Wochenende für Hardcore-Camper

Ende Juli war wieder unser inzwischen schon als traditionell zu bezeichnendes Wochenende in den Nordvogesen auf dem Campingplatz „La Bremendell“ bei Sturzelbronn angesagt. Zehn Personen, neun davon auf ihren Motorrädern, trafen im Laufe des Freitagnachmittags auf den von Steffen reservierten Camping-Parzellen ein. Die Zelte waren schnell aufgebaut, was auch wegen des drohenden Regens mehr als notwendig erweisen sollte. Ein Wohnmobil und ein Wohnwagen ergänzten die Behausungen, und so konnten wir auch Pavillons zum Schutz vor dem bald einsetzenden Regen aufbauen. Das leckere Abendessen auf der Terrasse des Restaurants direkt beim Campingplatz bildete den Abschluss des ersten Tages.

Der Samstagmorgen grüßte mit blauem Himmel und viel Sonnenschein, die ersten Wolken waberten aber schon in der Ferne über dem Bergwald. Jetzt erst mal ein Frühstück mit Café au Lait, Croissants und Baguette, ja, wir waren in Frankreich. Unsere heutige Tour führte wie immer zum ca. 110 km entfernten Col du Donon, südwestlich von Straßburg. Beim ersten Tankstopp nach ca. 20 km hatte sich unsere Gruppe aber bereits etwas reduziert. Zwei der üblichen Verdächtigen hatten einen Dritten animiert, eine andere Route als der Rest zu nehmen. Also fuhr der verkleinerte Tross Richtung Pass. Das Wetter spielte mit und wir erlebten eine idyllische Landschaft mit vielen kleinen französischen Dörfern und Sehenswürdigkeiten wie der Schiffshebeanlage Saint-Louis/Arzviller. Auf dem Pass angekommen, hatten wir dann eine Nachricht der „Separatisten“ auf dem Handy. Sie waren bereits im Café in Saint-Quirin, wo wir unsere Mittagspause geplant hatten. Dort trafen wir dann ebenfalls kurz darauf ein.

Gemeinsam starteten wir nach einer kurzen Trinkpause zur Rückfahrt. Die Wolken hatten sich inzwischen bedrohlich verdunkelt und so gerieten wir kurz vor der Ankunft in einen kleinen Regenschauer, der, wie wir später erfuhren, der Rest eines schweren Gewitters war, das über unserem Campingplatz niederging – Glück gehabt. Jetzt erst mal ein kühles Bier zum Tagestour-Abschluss.

Um 19 Uhr war der Tisch auf der Terrasse reserviert, und natürlich stürmten wir alle hungrig und auch etwas geschafft rechtzeitig zum Restaurant. Das selbsterlegte Wild des Betreibers schmeckte ebenso wie die Pizza oder andere elsässische Spezialitäten. Danach noch ein paar „Benzin-“Gespräche und etwas Karaoke. So endete auch dieser Tag.

Nach dem Frühstück am Sonntag starteten wir recht flott Richtung Heimat. Wir wollten wieder vor den später angesagten Schauern zu Hause sein. Die knapp 90 km Rückweg schafften wir dann auch tatsächlich trocken und ohne Panne. Ein insgesamt gelungenes Wochenende, das trotz der vielen Unwetter im Umkreis doch sehr entspannt abgelaufen ist. Ein Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

 
Motorradfreunde Liedolsheim in der Eifel: Kurvenreiche Tage und beste Stimmung am Eulenhof
 
 
Verbesserung bei der Kontaktaufnahme per E-Mail
 
Wir hoffen, dass wir durch die Einführung von Funktions-E-Mail-Adressen mit der Adresse *@mfl-liedolsheim.de die Kontaktaufnahme zur Verwaltung verbessern können.  So gibt es folgende neue Adressen, die wir bitten, zukünftig zu verwenden:
info@mfl-liedolsheim.de (allgemeine Adresse des Vereins)
vorsitzender@mfl-liedolsheim.de (der 1. Vorsitzende)
mitgliederverwaltung@mfl-liedolsheim.de (Verwaltung der Mitgliedsdaten wie Adresse, Kontoverbindung, Kontakt, etc.)
verwaltung@mfl-liedolsheim.de (die ganze Vereinsverwaltung)
pressestelle@mfl-liedolsheim.de (Öffentlichkeitsarbeit und Schnittstelle zu Zeitungen, Film und Funk)
 
Natürlich kann auch das Kontaktformular unserer Webseite weiterhin benutzt werden.
 
 
 
Steel Darts Turnier
 
Zwei Tage vor Saint Patrick’s Day, dem Fest des irischen Schutzpatrons am 17. März, fand zum wiederholten Mal das Steel Darts Turnier der Motorradfreunde bei Kadja und Steffen Kindler in deren Kellerräumen statt. Zehn Teilnehmer traten in zwei Mannschaften gegeneinander an. Alle waren im obligatorisch grünen „Trikot“ angetreten. Spektakuläre Duelle mit den Darts-Pfeilen mit Metallspitze, BullsEye, Double Out und nur Insider bekannten Regeln und Begriffe waren an diesem Abend angesagt. Das Zentrum der Darts-Scheibe, die original aus Sisalfasern besteht, liegt in einer Höhe von 1,73 m über dem Boden und hat einen Abstand von 2,37 m von der Wurflinie (Oche). Jeder, der schon einmal Darts gespielt hat, kennt die Schwierigkeiten beim Werfen auf die Scheibe. 
 
So waren auch bei diesem Turnier große Emotionen, aber ebenso viel Lachen und Spaß im Spiel. Das Finale gestaltete sich schließlich als innerfamiliäres Duell zwischen Marlene und Wolfgang Stegmüller, das Wolfgang für sich letztlich entscheiden konnte. Die nachfolgenden Plätze belegten der Gastgeber Steffen Kindler vor Helmut „Bobby“ Bower. Ein gelungener Abend, der Dank geht an Kadja und Steffen, die das Turnier erst ermöglicht haben.
 
Kesselfleisch und Schwartenmagen

Letzten Samstag kurz vor 10 Uhr wurde der große, in die Jahre gekommene Kessel angeheizt. Der Arbeitsplatz für unseren „Vereinsmetzger“ Toni war gut vorbereitet. Fleisch, viele Gewürze und sonstige Zutaten waren reichlich und in guter Qualität vorhanden. Das Wetter ließ nichts zu wünschen übrig, es sollte ein angenehmer Vorfrühlingstag werden. So füllten sich gegen 12:30 Uhr die Bierbänke, denn das Kesselfleisch sollte um diese Uhrzeit gar sein. Alle konnten jetzt zugreifen: Kesselfleisch mit frischem Bauernbrot, gekochtes Gemüse, Sauerkraut und Kasseler oder warme Leber- und Griebenwürstchen.

Für den Schwartenmagen war noch genügend Material übrig, das unsere fleißigen „Schnippler“ erst einmal in Form bringen mussten. Toni mischte dann das würzige Brät und füllte es in die Pelle, der erste Schwartenmagen war fertig. Es folgten noch etliche Abfüllvorgänge. Die fertigen „großen Würste“ mussten dann noch abgekocht werden.

Für die anderen gab es nach dem Essen dann reichlich Zeit zum „Babbeln“ und Pläne schmieden für die neue Motorradsaison, die sich mit steigenden Temperaturen so langsam am Horizont abzeichnet. Früher als in den letzten Jahren verließen die letzten Anwesenden bei Anbruch der Nacht das Gelände.

Ein Dank geht an alle, die bei der Vorbereitung, Durchführung und beim Auf- und Abbau tatkräftig geholfen haben.

 

Mitgliederversammlung 2025

Am 31. Januar 2025 fand die jährliche Mitgliederversammlung der Motorradfreunde im „Palmgarten“ statt. Der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Wagner führte die Versammlung mit 23 Anwesenden durch die Tagesordnung. Es wurden die Berichte der Schriftführerin, der Schatzmeisterin und der Sportwarte vorgetragen. Großes Interesse bestand vorwiegend bei den Ausgaben und Einnahmen der 40-Jahr-Feier im Sommer. Anschließend wurde Jürgen „Flotty“ Roth neuer Kassenprüfer gewählt, da Helmut „Bobby“ Bower nach zwei Jahren Tätigkeit ausschied.  Die anschließende Entlastung der Verwaltung war reine Formsache. Auch die weiteren Punkte waren schnell besprochen und so konnten die Anwesenden nach kurzer Zeit zum informellen Teil des Abends übergehen und in lockerer Runde die gerade beendete Versammlung und weitere Themen wie die Planung von Ausfahrten bereden.

 

2024

Der letzte Stammtisch „Beim Matze“

Am 5. Dezember trafen wir uns zwar zur üblichen Uhrzeit, aber im Nebenzimmer unseres Stammlokals. Anlass war der vorerst letzte Stammtisch im Vogelpark-Restaurant. Matthias Michalske, der Wirt, der uns über Jahre „beherbergt“ hat, beendet sein Schaffen an diesem Ort und wendet sich weiteren beruflichen Herausforderungen zu. Das finden wir zwar schade, aber wie Jan Löffler, unser musikalischer „Chef-Kellner“ bemerkt: „Eine Tür geht zu, dafür geht eine andere Tür auf.“ So wird unser Stammtisch zukünftig donnerstags im „Palmgarten“ bei Husam Ali und seiner Mannschaft stattfinden. Dazu sind alle Mitglieder wieder herzlich eingeladen. Als Abschiedspräsent hat unser 1. Vorsitzender Karl-Heinz Wagner „Matze“ und „Jan Ole“ jeweils eine Urkunde und ein 40-Jahre-MFL T-Shirt überreicht. Wir danken aber nicht nur den beiden, sondern dem gesamten Restaurant-Team für die schönen Stunden und das leckere Essen und wünschen allen alles Gute für ihre private und berufliche Zukunft. Es war ein außerordentlich emotionaler, aber auch fröhlicher Abend, den die Anwesenden nicht so schnell vergessen werden.

„Matze und Jan Ole“ mit Urkunden

Tonnenfest 2024

Samstagabend, 17:30 Uhr, und der Biergarten „Beim Matze“ füllt sich trotz der einstelligen Temperaturen allmählich. Am Nachmittag, beim Aufbau, schien die Spätherbstsonne mit voller Kraft noch vom Himmel, eigentlich das optimale Motorradwetter. Aber die zahlreich anwesenden Helfer und die Helferin wollten das Fest am Abend vorbereiten. Tische und Bänke mussten auf- und umgestellt sowie Getränke abgeholt und eingeräumt werden. 

Am Abend waren dann alle in Feierlaune. Zunächst einen Sekt als Appetizer, dann wurde durch den 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Wagner das leckere Buffet eröffnet, gegessen wurde im Lokal. Das Küchen-Team von „Matze“ gab alles, zumindest hatte alles so gut geschmeckt. Als Nachtisch selbst gebackener Kuchen und Kaffee, vielen Dank an die Bäckerinnen (und Bäcker?). Herbert Roth hatte für Holz und „die Feuertonne“, die ursprünglich eine Waschmaschinen-Trommel war, gesorgt. Das Feuer wärmte die, die sich bis nach Mitternacht um die Wärmequelle versammelt hatten. Ein gelungenes Fest, bei dem die ungefähr 30 Anwesenden über „alte Zeiten“ unterhielten und neue Planungen rund ums Thema Motorrad und Verein machten. Vielen Dank an die zahlreichen Helfenden, so funktioniert ein intaktes Vereinsleben.

 

Orientierungsfahrt 2024

Samstagvormittag, kurz vor 10 Uhr, auf dem Vorplatz der Festhalle treffen die letzten Teilnehmer unserer diesjährigen Orientierungsfahrt ein. Es bilden sich sechs Teams mit jeweils zwei Fahrern oder Fahrerinnen. Eine kurze Einweisung mit den Eckdaten der geplanten Tour und dem Tagesablauf und schon kann die Fahrt losgehen – bis auf ein Motorrad, das leider nicht mehr richtig startet. Für unseren „Bolde“ ist die Fahrt schon vor Beginn vorbei und Andreas „A5“ Steffen geht als „Lonesome R(a)ider“ die gestellten Aufgaben an. Die Sonne scheint und soll uns den ganzen Tag über begleiten. Ein weiterer kleiner Tippfehler bei den zu absolvierenden Aufgaben lässt einzelne Teams fast verzweifeln, weil sie einen auszufahrenden Ort nicht finden können. Letztlich treffen alle, geschafft, aber glücklich um die Mittagszeit zur Stärkung am Treffpunkt, der gut besuchten Dahner Hütte des PWV, ein.

Nach der Pause sind auf einem schattigen Parkplatz kurz vor Erfweiler bei Dahn noch einige Geschicklichkeits- und Schätzaufgaben zu meistern. Beim Sankt Germanshof zeigt eine kleine Aufgabe zur Entstehung der EU, dass die Menschen schon vor über 70 Jahren erkannt haben, dass Grenzschranken in Europa unsinnig sind.  Eine kurze Strecke durch Frankreich, dann noch eine letzte Aufgabe am Ortsausgang von Niederotterbach. Um halb sieben war der Tisch zum Fahrtabschluss und Siegerehrung „Beim Matze“ reserviert. Die meisten Punkte hat das Team von Thomas Lösch und Jens Bolluck auf Honda und Kawasaki erspielt; die ebenfalls begehrte „Rote Laterne“ für das Schlusslicht bei der Aufgabenlösung hat das Team „BMW“ mit Karl-Heinz Wagner und Hans Reichert „gewonnen“. Ein schöner Tag mit geselligem Abschluss - der Dank der Runde geht auch an das Organisatoren-Team um Rainer Habich und Andreas Oberacker sowie deren „Assistentin“ Francine Oberacker, die die Siegerehrung in kamerunischer Manier gestaltete.

 

 

La Bremendell und der Col du Donon...

… sind am letzten Wochenende im Juli eigentlich immer ein Muss. Zehn Motorräderund zwei Camping-Busse kamen am Freitagnachmittag so schrittweise auf dem bekannten Campingplatz „La Bremendell“ bei Sturzelbronn im Grenzgebiet von Elsass-Lothringen und Deutschland an. Ein Wohnwagen stand schon einzugsbereit seit Donnerstag auf unserer Parzelle. Nicht jeder will im Zelt übernachten. Außerdem war für Samstag Regen angesagt. Wir hofften alle noch auf gutes Wetter.

Leider wurde unsere Hoffnung nicht erfüllt, es regnete fast die ganze Nacht. Immerhin war morgens zwar alles feucht, aber zumindest gab es beim Frühstück keine Tropfen von oben. Aber kurz nach der Abfahrt öffnete der Himmel wieder seine Schleusen, wenn auch nur ein wenig. So hatten wir die ganzen 100 km zum Col du Donon nasse Straßen und immer wieder Regen. Die Straße auf den Pass war aufgrund der Nässe und vieler Bitumenstreifen auf der Fahrbahn unangenehm rutschig und so kam es bedauerlicherweise zu einem Sturz mit Blessuren und einem kaputten Motorrad. Das Motorrad schaffte zwar noch die Fahrt ins Tal, dort stellten wir es aber vorsichtshalber ab und der Fahrer beendete die Tour als Sozius.

 

Beim Abendessen war die Stimmung dann verständlicherweise etwas gedrückter, aber die Erlebnisse des Tages wurden trotzdem intensiv bei Rehragout und Pizza besprochen. Auch in dieser Nacht prasselte der Regen auf unsere Behausungen, aber am Sonntagmorgen strahlte die Sonne durch Nebelschwaden. So konnten wir nach dem Frühstück unsere Zelte abbauen und die Rückfahrt im Trockenen vorbereiten. Ein Teil der Gruppe fuhr eine Route mehr oder weniger direkt nach Hause, ein anderer Teil holte das defekte Motorrad mit dem Autoanhänger von seinem Abstellplatz.

Steffen plant die nächste Ausfahrt schon für das nächste Jahr, auch wenn die aktuelle Tour kaum beendet ist. So etwas nennt man Begeisterung. Danke für die Organisation der Wochenenden.

 

40-Jahre Motorradfreunde Liedolsheim

Die Planungen für unser Jubiläum hatten zwar schon letztes Jahr begonnen, waren aber erst in den vergangenen Wochen ganz konkret geworden. Die Feierlichkeiten sollten am Samstag mit einer internen Veranstaltung für alle Vereinsmitglieder mit Partner bzw. Partnerin beginnen und am Sonntag mit einer kleinen Motorradausstellung und einem Frühschoppen ausklingen. Ein kleines Organisationsteam um Franzi(ska) Nagel und Kadja Kindler war für die Dekoration der Festhalle, dem Austragungsort, und diverser Besorgungen zuständig. Unser Vorstand Karl-Heinz Wagner koordinierte die restlichen zahlreichen Aufgaben. Jeder, der solch eine Veranstaltung schon mal durchgeführt hat, kennt die Masse an Tätigkeiten und die Probleme mit der Mannschaft und den Tücken der Details. Wir haben zusammen alles mit Bravour gemeistert. Jeder, der wollte und konnte, hat sich mit seinen persönlichen Fähigkeiten an beiden Tagen eingebracht. 

Als am Samstag, den 20.07.2024, der Sektempfang für die ca. 130 Gäste startete, war die Festhalle eine „festliche“ Halle, geschmückt in den Vereinsfarben blau, rot und weiß. Um die 20 frisch geputzte Motorräder glänzten im Foyer und im hinteren Hallenbereich um die Wette. Gegen 19 Uhr eröffnete unser Vorstand das Büfett, das vom Vogelpark-Team mit vielen leckeren Speisen vorbereitet worden war. Die Hitze und Schwüle hatte das Halleninnere inzwischen auch erreicht und so war es angenehm, nach dem Essen die inzwischen kühleren Außenbereiche zur Abkühlung zu nutzen.

Der nächste Programmpunkt ließ aber nicht lange auf sich warten, denn die „Toten Blumen“ also eigentlich „Dead Flowers“ um Dieter „Planer“ Reuter holten mit ihren musikalischen Beiträgen schnell die ersten Tänzer und Tänzerinnen auf die Tanzfläche. Die Band aus Eggenstein-Leopoldshafen ist ein Garant für gute Musik, sofern man gitarrenlastige Rock- und Countrymusik mag. Unseren Gästen hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht. 

 

Inzwischen war auch der Barbetrieb gestartet. Unsere sehr kreative Bar-Crew hatte sich spezielle MFL-Cocktails einfallen lassen und so ist manch ein „Zündapp Brasil“ oder „NSU spritz“, ansprechend ausgeschmückt über den Tresen gewandert.

Während die Musiker eine Pause machten, durften die anwesenden Kinder unter Aufsicht von Karl-Heinz und Beate die Verlosung von diversen Gutscheinen und Werbeartikeln durchführen. So kam mancher mit einem strahlenden Lächeln und seinem Gewinn in der Hand von der Bühne.

Die „Dead Flowers“ spielten danach noch bis Mitternacht und umrahmten den Abend an dem sich viele Vereinsmitglieder, oft nach langer Zeit, wieder persönlich getroffen haben und über „alte Zeiten“ und tolle Motorrad-Touren und Veranstaltungen austauschen konnten. Danach leerte sich Festhalle langsam, der nächste Tag war der Öffentlichkeit gewidmet und startete für die Arbeitscrew bereits um 8 Uhr mit Vorarbeiten.

Am Sonntag um 9:30 Uhr kamen die ersten Gäste dann auch pünktlich und die Halle füllte sich zusehends. Da wurden tiefschürfende Gespräche über und um die ausgestellten Maschinen geführt oder auch nur anerkennende Worte für die teilweise schon recht alten, aber perfekt erhaltenen Retro-Bikes gefunden. Jeder und jede konnte unter den Maschinen ein oder zwei Objekte finden, die dem eigenen Geschmack am nächsten kamen. „Elektrisch“ ist bei uns zwar noch niemand unterwegs, aber auch wenn die meisten Mitglieder es weit von sich weisen, bin ich mir sicher, dass auch diese Antriebsart bald Einzug im Fuhrpark der Vereinsmitglieder finden wird.

 

Großen Anklang fanden auch die selbst gebackenen Kuchen und der Fleischkäse und die Frikadellen. Als dann die Veranstaltung um 14 Uhr endete, stand die Reinigung der Küche und Halle an. Auch mussten die Motorräder wieder in die heimischen Garagen gebracht werden. Alles in allem ein gelungenes Festwochenende. Einen großen Dank an unsere Sponsoren, alle Beteiligten an der Organisation, ebenso an die, die ihre Maschinen ausgestellt haben und letztlich an unsere Gäste, ohne die sich die Arbeit für die zwei Tage Veranstaltung nicht gelohnt hätte.

Artikel in den BNN

 

Sonntags-Ausfahrt nach Wengelsbach im Elsaß

Sonntagmorgen, die Sonne schien und die Temperaturen lagen noch im angenehmen Bereich, zumindest für unser Vorhaben. Wir, insgesamt fünf MFL-Mitglieder, trafen uns an der Tankstelle im Mönchsfeld bei Hochstetten, um eine gemeinsame Ausfahrt mit den Motorrädern zu unternehmen. Als Reiseziel war Wengelsbach im Elsass, zwischen Weißenburg und Bitche, nahe der deutschen Grenze vorgeschlagen. Die „Fünf von der Tankstelle“ machten sich gegen 10:30 Uhr auf den Weg. Der Rhein bei Wörth war recht hoch, was uns aber auf der Brücke wenig anhaben konnte. In Neuenburg sahen wir dann erneut die vielen gesperrten Straßen aufgrund des Hochwassers in Richtung Rheinufer. In Lauterburg überquerten wir die deutsch-französische Grenze. Über den Col du Pfaffenschlick, Lembach und Niedersteinach ging die Fahrt dann über die letzten fünf Kilometer in Serpentinen nach Wengelsbach, eine wahre Freude für Motorradfahrer. Auf der sonnigen Terrasse des Restaurants „Au Wasigenstein“ machten wir dann unsere verdiente Rast. Wir hatten Glück, dass wir noch ohne Reservierung einen Platz bekommen haben; eine halbe Stunde später waren alle Tische belegt, hauptsächlich Gäste aus Deutschland. 

Unsere Route (Quelle: Google Maps)

Die Rückfahrt verlief ebenfalls reibungslos. Die Polizeikontrolle an der Grenze bei Weißenburg galt ausnahmsweise mal den Autos, da aufgrund der Fußball-EM die illegale Einreise verhindert werden sollte. Wir wurden durchgewinkt, radikalislamische Gefährder fahren wohl selten Motorrad. Nach Schaidt noch eine gefühlte Ewigkeit durch den Wald, Hagenbach und dann die Rheinbrücke bei Wörth. Die Fahrt durch Knielingen mit vielen roten Ampeln und Staus war noch etwas nervig. Aber ab der B36 war dann freie Fahrt bis nach Hause. Ca. 180 km durch meist herrliche Natur, ein leckeres Mittagessen nach Elsässer Art und viele Kurven ließen uns zufrieden unsere Motorräder in der heimischen Garage abstellen.


 

Fahrt durch den Nordschwarzwald



Mehrtagesfahrt nach Bayern

Ein Dreier-Team startete bereits am Sonntag, den 5. Mai bei nicht ganz optimalem Wetter zu unserer diesjährigen Gruppenausfahrt im Frühjahr. Auf vielfachen Wunsch hatte unser Reisebüro „Marlene“ das Hotel der Familie Baumann in Titting gebucht. Die Unterkunft war vor einigen Jahren schon einmal das Basislager und hatte einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. Auch dieses Jahr sollte dies eine gute Wahl sein. Ab Mittwoch, dem Anreisetag der meisten Fahrer, wurde auch das Wetter besser. Die Temperatur war zwar noch empfindlich niedrig, aber immerhin regnete es kaum. So kamen die meisten zwar etwas unterkühlt, aber zufrieden an.

 

Oben: kurze Rast an einem malerischen Flecken. Unten: Treffen im Biergarten bei den „Baumanns“

Titting liegt im nordwestlichen Teil von Oberbayern, nicht weit vom bekannten Altmühltal entfernt. Entsprechend vielfältig waren die Touren, die wir ab Donnerstag bei schönem Frühlingswetter abfahren konnten. Wechselnde Gruppen fuhren mal Richtung Oberpfalz oder zur Donau. Auch einfach mal in die schönen Städte zum Shoppen oder Eis essen fahren, waren angesagt. Geplant wurden die Touren, vorwiegend nach dem Frühstück. Ein kleiner Teil klassisch mit Karte und Zettel, viele aber mit Laptop, Handy und Navigationsgerät. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Kelheim, Weißenburg, Beilngries oder Eichstätt waren einige der Städte auf unseren Routen.  Von den 17 Bikerinnen und Bikern kamen alle immer wieder gut behalten zu unserem Stützpunkt zurück, um dann abends die Erlebnisse bei einem guten bayrischen Bier und leckerem Essen zu besprechen. Während die meisten sich am Sonntag wieder in Richtung Heimat auf den Weg machten, fuhren zwei tapfere Mädels mit ihren Motorrädern weiter in Richtung Bayerischer Wald. Unser Dank geht an Marlene, die mit viel Geduld, die Buchungen und Umbuchungen entgegengenommen und so die tollen Ausfahrten erst möglich gemacht hat.

 

Grillfest

Rechtzeitig zu unserem Grillfest am Samstag, dem 27. April 2024 wurde der trübe Himmel immer klarer und die Temperaturen stiegen über 20 °C. Der Aufbau am Nachmittag war schnell erledigt. Die vielen Schnaken machten allerdings ein wenig Sorge, wie sich am Abend herausstellte, glücklicherweise grundlos. Pünktlich um 17:30 Uhr wurden die ersten Steaks und Würstchen auf unseren neuen Gastrobräter gelegt. Angeschmorte Zwiebeln durften natürlich auch nicht fehlen. Schnell füllte sich der Platz vor und in der Grillhütte und mit den selbst gemachten Salaten ließen es sich die bis zu 33 Anwesenden schmecken. Der gemütliche Teil des Abends begann mit kühlen Getränken und einem kleinen Lagerfeuer, für das Herbert alte Paletten auseinander gesägt hatte – zusammen mit Reinhard. Immer wieder war lautes Lachen oder eine angeregte Diskussion über das eine oder andere kontroverse Thema zu hören. Das Feuer wärmte, aber auch die Temperaturen waren noch lange höher als in den vergangenen Tagen tagsüber. Insgesamt wieder ein schönes Fest. Und auch beim Abbau am nächsten Morgen waren viele der beim Grillabend anwesenden wieder helfend mit dabei. Der Dank an dieser Stelle gilt allen, die zum Gelingen des Fests beigetragen haben.

 

Bild oben: Grillgut, Bild unten: Gemütliches Beisammensein

 

Erste-Hilfe Kurs

Am Samstag, den 20.04.24, pünktlich um 9 Uhr, hatten sich alle 19 Teilnehmer im DRK-Heim in der Bächlestraße eingefunden. Friedhelm Seitz und sein Co-Dozent Reinhold Krohlas vom DRK hatten bereits alles für unsere Schulung vorbereitet. Der kurzweilige Vortrag wurde von zwei Pausen und vielen praktischen Übungen unterbrochen. Auch sparten die Anwesenden nicht mit Fragen, die immer kompetent und häufig auch humorvoll beantwortet wurden. Wir haben viel gelernt oder altes Wissen wieder aufgefrischt. Ob „stabile Seitenlage“ oder „Helm abnehmen“, alles wurde geübt. Hoffentlich benötigen wir dieses Wissen aber nie. Um 14 Uhr war es dann genug, alles Verbandsmaterial war aufgebraucht, die Partybrezel gegessen und unsere Aufmerksamkeitsspanne ebenfalls am Ende. Besten Dank an die Dozenten, Steffen für die Organisation und allen Teilnehmenden für die engagierte Mitarbeit bei den praktischen Übungen und die vielen Zwischenfragen.

Helm abnehmen und stabile Seitenlage

Rechts: Helm abnehmen gelungen und wie links: stabile Seitenlage zur sicheren Lagerung des/der „Verunglückten“.

 

Schlachtfest am Fastnachtssamstag

Pünktlich um 10 Uhr wurde letzten Samstag der große Kessel durch unseren Metzger Toni und den bereits anwesenden Vereinsmitgliedern angeheizt. Die „Metzgersküche“ war gut vorbereitet. Alle Zutaten waren reichlich und in guter Qualität vorhanden. Das Wetter ließ nichts zu wünschen übrig: kein Regen oder starker Wind, sondern angenehme Temperaturen für ein Event an der frischen Luft. 

Gegen 12:30 Uhr war das Kesselfleisch gar und die Besucher zahlreicher als in den vergangenen Jahren. Alle konnten jetzt zugreifen, auch für Vegetarier war gesorgt. Mitgekochtes Gemüse, aber auch Sauerkraut war mit und ohne Kümmel (!) vorhanden, gutes Bauernbrot frisch vom Bäcker rundete das Essensangebot ab. Mit den „Resten“, zusätzlichem Rindfleisch und abgekochten Schwarten bereitete Toni später das würzige Brät für den Schwartenmagen zu. In die Pelle abgefüllt und anschließend abgekocht ein weiteres Highlight für die Liebhaber des deftigen Geschmacks. Hier müsste aber zunächst alles in kleine Würfel geschnitten werden, eine richtige Fleißarbeit. Für die anderen gab es nach dem Essen dann reichlich Zeit zum „Babbeln“ und Pläne schmieden für die neue Motorrad-Saison, die sich mit steigenden Temperaturen so langsam am Horizont abzeichnet. Es dauerte fast bis Mitternacht, bis sich auch die Letzten nichts mehr zu sagen hatten. 

 

 

Wir als MFL möchten mit diesem Event an die alte, aber inzwischen verschwundene Tradition der Hausschlachtungen in unserem Dorf erinnern, wenn auch in stark „abgespeckter“ Version. Das Töten überlassen wir dem Schlachthof und kaufen das Fleisch vom Metzger unseres Vertrauens. Zubereitet wird alles aber im alten Kessel wie zu Omas und Opas Zeiten. Und wer will, kann dann ab Aschermittwoch, aber auch schon vorher, die Fastenzeit ohne Fleisch beginnen. 

 

MFL-Jahreshauptversammlung vom 02.02.2024 im Vogelparkrestaurant:

Karl-Heinz Wagner führte die Versammlung mit über 30 Anwesenden in gewohnt souveräner Art durch die Tagesordnung. Unter anderem standen alle Posten der Verwaltung sowie eines Kassenprüfers zur Wahl. Da alle Verwaltungsmitglieder sich erneut zur Wahl stellten und keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten ihren Hut in den Ring warfen, war die Wahl schnell erledigt: Karl-Heinz Wagner (1. Vorsitzender), Wolfgang Stegmüller (2. Vorsitzender), Beate Herbold (Kassiererin), Anne Heil (Schriftführerin), Herbert Roth und Rainer Habich (1. und 2. Sportwart), Steffen Kindler und Andreas Oberacker (1. und 2. Beisitzer). Als neuer Kassenprüfer wurde Karl-Heinz Sauer gewählt, der somit die nächste Kassenprüfung mit Helmut "Bobby" Bower durchführen wird. Auch die weiteren Punkte waren schnell besprochen und so konnten die Anwesenden nach kurzer Zeit zum informellen Teil des Abends übergehen und in lockerer Runde die Versammlung und weitere Themen, wie unser 40-jähriges Vereinsjubiläum in diesem Jahr, bereden.

Die Vorstandschaft bedankt sich bei unseren Mitgliedern für das entgegen gebrachte Vertrauen in die bisherige und auch zukünftige Vereinsarbeit.

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Ehrung des 1. Vorsitzenden beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim am 14.01.2024 in der Festhalle wurde unser
1. Vorsitzender Karl-Heinz aufgrund seiner Verdienste für den Verein durch den Bürgermeister Frank Bolz geehrt und es wurde ihm ein Präsent der Gemeinde überreicht. Auch wir sprechen Karl-Heinz unseren Dank für sein Engagement im Namen der Vereinsverwaltung aus.


 Gratulation durch den Bürgermeister                                                                                           

 

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Archiv der letzten Jahre

Tonnenfest , Oktober 2023

Über 30 Mitglieder und Angehörige trafen sich am Samstag gegen 18 Uhr „Beim Matze“ zum alljährlich am Herbstanfang stattfindenden Tonnenfest der Motorradfreunde. Beim Sektempfang begrüßten sich die Anwesenden und plauderten in kleinen Gruppen über Wichtiges und weniger Wichtiges.

Als der Vorstand gegen halb sieben zum Buffet rief, war die Stimmung bereits bestens. Bevor die Hungrigen jedoch ihre Teller füllen konnten, begrüßte Karl-Heinz Wagner, unser 1. Vorsitzender, alle erst noch einmal offiziell und forderte anschließend die neu eingetretenen Mitglieder des letzten Jahres zu einer kleinen Vorstellungsrunde auf. Franzi(ska), Jens, Frank, Robert und Christiane kamen dieser Aufforderung gerne nach.

Und danach begann die „Schlacht am warmen Buffet“. Wobei es nichts zu kämpfen gab, da das Vogelpark-Team nicht nur alle Speisen lecker zubereitet, sondern auch in ausreichender Menge für alle vor der Theke in Wärmebehältern aufgebaut hatte. Hier wurde jede/r satt. 

Anschließend ging es für die meisten wieder raus vor das Lokal an die frische Luft. Die Temperatur war zwar nicht mehr so hoch wie noch am Abend zuvor. Aber für ausreichend Wärme hatten Herbert und Rainer mit einer Waschmaschinentrommel (als kleine Feuertonne) und einigen Holzpaletten als Brennmaterial vorgesorgt. Am frisch entzündeten Feuer konnte jetzt jeder, der Lust dazu hatte, sich aufwärmen oder auch nur in die lodernde Flamme starren. Dazu gab es die eine oder andere Geschichte zu hören, die vielleicht wahr war, aber in den meisten Fällen zur Belustigung der Anwesenden lebhaft vorgetragen wurde.

Einige versammelten sich auch an den aufgebauten Stehtischen und am Stammtisch. Auch hier war lautes Gestikulieren und viel Lachen zu sehen und zu hören. Die Stimmung konnte nicht besser sein und erst nach Mitternacht hatte sich die Gruppe bis auf den „harten Kern“ aufgelöst. Ein gelungener Abend, der den Zusammenhalt im Verein förderte.

Der Dank geht an alle Anwesenden und besonders an die Organisatoren und das Auf- und Abbauteam. 


 

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Elsass-Tour,  Juli 2023

Die ca. 90 km lange Anreise zu unserem Basiscamp „La Bremendell“ bei Sturzelbronn im Drei-Regionen-Eck Elsass/Lothringen/Pfalz verlief am Freitag reibungslos über herrliche Landstraßen mit vielen Kurven, wenn auch teilweise im Nieselregen.

Sieben Motorräder und ein Service-Fahrzeug mit ebenfalls einem Motorrad auf der Ladefläche erreichten den Campingplatz im Laufe des Nachmittags in zwei Gruppen. Der Aufbau der Zelte sowie Boldes Planen-Biwaks war schnell erledigt. Der Himmel hatte inzwischen auch aufgeklart. Nur der Wind blies kühl über die Grasfläche und später über die neue Holzterrasse des gut besuchten Restaurants der Familie Lindauer. Glücklicherweise hatte Steffen bereits im Vorfeld Reservierungen für Frühstück und Abendessen vorgenommen, denn obwohl die Gaststätte gefühlt und auch in der Realität „voll in der Pampa“ liegt, sind die zahlreichen Sitzplätze sowohl zum Mittagstisch als auch zum Abendessen immer schnell vergeben. Die Speisekarte bot für jeden Geschmack neben den Hauptgerichten auch leckere Vor- und Nachspeisen. Wildgerichte und Zwiebelkuchen bzw. Quiche Lorraine waren die Renner. Leider reichte die selbstgemachte Crème brûlée am Schluss nicht mehr für alle Interessenten, aber auch das Speiseeis mit Sahne oder der Blaubeerflammkuchen waren nicht zu verachten.
 


Nach dem Essen und zurück auf dem benachbarten Campingplatz holte Bobby seine Gitarre aus dem Auto und versuchte die schnell grassierende Müdigkeit der anderen zu bekämpfen. Das gelang ihm nur bedingt – es lag sicherlich nicht an seinen musikalischen Qualitäten. Die frische Luft und das reichhaltige Essen verursachten eine angenehme Bettschwere, und einer nach dem anderen verschwand zuerst zum Zähneputzen und dann im Schlafsack.

Am nächsten Tag sollte schließlich eine größere Tour zum Col du Donon und zurück mit dem Motorrad zurückgelegt werden. Außerdem wurden am nächsten Morgen noch weitere Tour-Teilnehmer erwartet, die aufgrund von Terminschwierigkeiten erst samstags anreisen konnten.

Die Ersten waren bereits um 6 Uhr wach, manche nennen es auch „senile Bettflucht“. Vor allem die, die durch das unvermeidliche Reden und Lachen in ihren Träumen gestört wurden. Aber beim Camping darf man nicht empfindlich sein. Immerhin war die erste heiße Tasse Kaffee schon bereit, wenn sich die Spätaufsteher noch etwas schlaftrunken aus dem Schlafsack quälten. Das ging früher auch schon mal besser. Um 9 Uhr gab’s dann auf der Lokalterrasse ein leckeres Frühstück mit Croissants, Baguette sowie Wurst, Käse und Marmelade. Da sag mal einer, dass die Franzosen kein abwechslungsreiches Frühstück machen können – zumindest die Bewohner des „Grand Est“ können es. Inzwischen waren auch Franzi und Jens eingetroffen, so konnte unsere Tour pünktlich um 10 Uhr starten. 
 

 

Zunächst fuhren wir westlich in Richtung Bitche, vorbei an der imposanten Festungsanlage, dann Richtung Süden, vorbei an Wingen sur Moder nach La Petite Pierre (Lützelstein), wo es über einige spektakuläre Spitzkehren bergabwärts vorbei an der Herberge d’Imsthal, unser Zwischenstopp aus dem letzten Jahr, zum Col de Saverne, wo weitere Kurven uns schwindelig in Saverne, zu Deutsch Zabern, ankommen ließen. Am Schiffshebewerk Saint Louis/Arzviller war dann unsere erste Rast. Hier kann man nicht nur das Schiffshebewerk mit dem großen Trog und einem Schiff als Inhalt besichtigen. In einem Gebäude am Parkplatz kann man Glasbläsern bei ihrer künstlerischen Tätigkeit zusehen und ihre fragilen Produkte aus Glas bestaunen. 

Nach dieser kurzen Pause begann die Anfahrt zum „Col du Donon“, der „hohen Donne“. Die zahlreichen Kurven bis zur Passhöhe, ohne eine zu durchfahrende Ortschaft, sollten das Highlight der Tour werden. Das war „Motorrad fahren pur“, der „Flow“ ist hier sicher. Oben, in Blickweite des unter Napoleon III. rekonstruierten „Vosegus-Tempels“ auf dem Gipfel, der dem Gott Vosegus geweiht ist, vermutlich der Namensgeber für die Vogesen, war ein weiter Halt angesagt. Hier mussten die Erfahrungen der rasanten 18 km erst einmal besprochen werden. Dann ging die Fahrt ins Tal nach Schirmeck zur Tanke: „essence pour les motos“ - und dann zum Restaurant de la Bruche: „energie pour les motards“.  Danach war plötzlich alles anders.

Die bisher reibungslose Fahrt wurde jäh unterbrochen – Plattfuß am hinteren Reifen einer Kawasaki, der Supergau, zumindest gefühlt für Franzi. Auch die Akku-Pumpe konnte keinen ausreichenden Druck aufbauen. Ein langer Nagel, der sich schräg in die Mitte des Reifens gebohrt hatte, war der Grund, wie es sich dann kurz darauf an der Luftpumpenstation einer Tankstelle herausstellte. Zum Glück konnte das Loch mit einem passenden Flickzeug so weit gestopft werden, dass zumindest die direkte Heimfahrt möglich war. Für zwei der Kawa-Fahrer war damit zumindest die Erlebnis-Tour zu Ende. Jetzt war nur noch „heile“ zu Hause ankommen wichtig, was schließlich auch gelang. 
 


Aber auch der Rest der Mannschaft wollte die verlorene Zeit wieder aufholen und den schnellsten Weg zum Camping-Platz nehmen. Autobahn fahren, sonst eigentlich ein „No-Go“, war angesagt. Am Campingplatz wurden wir bereits erwartet, Kadja und unser „Rußer“ Karl-Heinz saßen bequem im Schatten und lauschten im Anschluss unseren Geschichten des Tages. Jetzt noch schnell duschen und anschließend in die schicken Ausgehklamotten werfen, soweit es die spartanische Kleiderauswahl aus den Packtaschen zulässt. Die Plätze im Restaurant waren gebucht und der Appetit auch schon wieder da - bei „Bolde“ war er ja eh nie weg. Wie am Vorabend war das Angebot reichhaltig und genauso wohlschmeckend. Der Ausklang fand wieder am Platz statt, diesmal auch im witzigen Dialog mit den inzwischen bekannten Wohnmobil-Nachbarn aus dem Saarland, die den Abschluss ihres von Unwettern geprägten Italienurlaubs kurz vor deren Heimat hier in Bremendell machten.

 Nach dem Abbau der Zelte und dem Frühstück am Sonntagmorgen ging die Heimfahrt über den holprigen Waldweg nach Ludwigswinkel in der Pfalz und dann über bessere Straßen in Richtung Heimat. Alles in allem wieder eine gelungene Mehrtagesausfahrt mit einigen "kurventechnischen" Höhepunkten, einer Panne und einem tollen Team. Vielen Dank an Steffen, der alles organisiert und reserviert hat. Der Termin für’s nächste Jahr zum Vormerken steht bereits: 26.07. -28.07.2024